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Informationen für Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer und das sonstige Personal an Hochschulen

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Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sowie das sonstige Personal an Hochschulen

Hochschullehrer sind primär Professoren, die durch Habilitation oder äquivalente Leistungen zur selbstständigen Forschung und Lehre an Hochschulen befugt sind. Sie bilden zusammen mit dem akademischen Mittelbau (Wissen-schaftliche Mitarbeiter, Lehrkräfte für besondere Aufgaben) und Lehrbeauftragten das Lehrpersonal. Professoren sind meist verbeamtet, während Lehrbeauftragte auf Honorarbasis arbeiten.

Hochschullehrer (Professoren)
Inhaber einer Professur (W2/W3) an Universitäten oder Fachhochschulen. Sie sind in der Regel verbeamtet, können jedoch auch angestellt sein.

Lehrpersonal-Gruppen

- Professoren/Juniorprofessoren
Eigenständige Forschung und Lehre, ca. 51.873 in DE (2023).

Privatdozenten/Außerplanmäßige Professoren
Teil des Lehrkörpers, oft dem Mittelbau zugeordnet.

Wissenschaftliche/Künstlerische Mitarbeiter
Gehören zum akademischen Mittelbau, oft befristet beschäftigt.

Lehrkräfte für besondere Aufgaben
Fokus auf Lehre, z.B. Sprachausbildung.

Lehrbeauftragte
Externe Lehrkräfte auf Honorarbasis (Adjunct Professors).

Rechtlicher Rahmen
Rechte und Pflichten ergeben sich aus den Hochschulgesetzen der Länder, z.B. Regelungen zur Lehrverpflichtung (Deputat).

Unterschiede
Während Professoren Forschung und Lehre verbinden, sind Lehrbeauftragte meist nur temporär für spezifische Lehrveranstaltungen tätig.

 

Verwaltungshochschulen

 

  Die Website www.verwaltungshochschulen.de bietet umfangreiche Informationen zu Universitäten, Pädagogische Hochschulen, Technische Hochschulen, heutige Hochschulen (ehemalige Fachhochhochschulen), öffentlich-rechtliche (Fach)Hochschulen der öffentlichen Verwaltung, katholische und evangelische Hochschulen, Kunsthochschulen, Musikhochschulen und Internationale Hochschulen >>>zu allen Hochschiulen

 

 

Hochschulpersonal 

Höhere Bildung hat stark an Bedeutung gewonnen. Die Anzahl der Studierenden ist in Deutschland über viele Jahre merklich gestiegen. Im Wintersemester 2021/2022 sind nach vorläufigen Ergebnissen der Hochschulstatistik rund 2,9 Millionen Studentinnen und Studenten an einer deutschen Hochschule eingeschrieben. Gegenüber dem vorherigen Wintersemester ist die Zahl der Studierenden aber fast unverändert.

Der zuletzt gebremste Anstieg der Studierendenzahl hängt mit der jüngeren Entwicklung bei den Studienanfängerinnen und Studienanfängern zusammen. Deren Zahl ist seit 2018 rückläufig, parallel dazu hat sich in Deutschland die Zahl der 17- bis 22-Jährigen verringert. Zusätzlich ging infolge der Corona-Pandemie die Zahl der ausländischen Studierenden, die zum Studium nach Deutschland kommen, zurück.

Die neue Studienverlaufsstatistik, in die zusätzlich die Daten zu Promovierenden und abgeschlossenen Hochschulprüfungen einbezogen sind, ermöglicht einen Blick auf den gesamten akademischen Bildungsverlauf. Sie wird perspektivisch auch Aussagen zu Studienabbrechern ermöglichen. Angaben zum Studienerfolg bietet bereits derzeit die Veröffentlichung "Erfolgsquoten". Angaben zum Personal und zu den Finanzen der Hochschulen sowie weitere Daten und Fakten zum gesamten Bereich Bildung finden Sie im Bildungskapitel des Datenreports oder multimedial aufbereitet in unserem neuen Digitalen Magazin.


Zahl der Hochschulabschlüsse 2021 um 9 % gestiegen - Absolventenzahl übertrifft nach coronabedingtem Rückgang das Niveau des Jahres 2019

Nach dem deutlichen Rückgang im ersten Corona-Jahr 2020 ist die Zahl der Hochschulabsolventinnen und -absolventen wieder gestiegen: Im Prüfungsjahr 2021 (Wintersemester 2020/2021 und Sommersemester 2021) erwarben rund 518 000 Studierende und Promovierende einen Abschluss an einer deutschen Hochschule. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 9 % mehr als im Prüfungsjahr 2020 (477 000) und 2 % mehr als im Jahr 2019 (512 000). Pandemiebedingt waren im Jahr 2020 zahlreiche Prüfungen in Folgesemester verschoben worden, nun kam es zu Nachholeffekten.

Studienbezogener Auslandsaufenthalt für 7,2 % der Absolventinnen und Absolventen gemeldet
Der Anteil der Absolventinnen und Absolventen an den deutschen Hochschulen mit studienbezogenem Auslandsaufenthalt im abgeschlossenen Studiengang lag im Prüfungsjahr 2021 bei 7,2 %. Als studienbezogene Auslandsaufenthalte zählen dabei für eine Abschlussprüfung anerkannte Studien- oder Praktikumsaufenthalte im Ausland ab drei Monaten oder mit mindestens 15 anerkannten Punkten nach dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS-Punkte).

Unter den Universitäten und Fachhochschulen mit mindestens 2 000 Absolventinnen und Absolventen wiesen im Prüfungsjahr 2021 die Universität Mannheim (32 %), die Universität Konstanz (22 %), die Universität Passau (21 %), die Technische Hochschule Nürnberg (18 %) und die Technische Hochschule Aachen (17 %) die höchsten Anteile an Absolventinnen und Absolventen mit Auslandsstudium auf.

Beim Anteil für Deutschland ist zu beachten, dass in einigen Hochschulen offenbar noch größere Lücken bei der im Jahr 2018 eingeführten statistischen Erfassung studienbezogener Auslandsaufenthalte bestehen. So meldeten einige größere Universitäten und Fachhochschulen im Prüfungsjahr 2021 keine Absolventinnen und Absolventen mit entsprechenden Auslandsaufenthalten.

Pressemitteilung von destatis Nr. 376 vom 7. September 2022

 

200 300 Promovierende an deutschen Hochschulen im Jahr 2021

Im Jahr 2021 befanden sich an den Hochschulen in Deutschland 200 300 Personen in einem laufenden Promotionsverfahren. Das waren 8 000 Promovierende beziehungsweise 4 % mehr als 2020. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag der Frauenanteil an den Promovierenden 2021 bei 48 % (95 100 Personen), der Männeranteil bei 52 % (105 200 Personen).Im Jahr 2020 hatte das Verhältnis von Frauen zu Männern 47 % zu 53 % betragen. Das Durchschnittsalter der Promovierenden betrug 30,2 Jahre. 45 600 Promovierende (23 %) hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit.

18 % der Promovierenden haben 2021 mit der Promotion begonnen
36 200 Personen (18 %) waren 2021 erstmalig als Promovierende an einer deutschen Hochschule registriert, haben also im Berichtsjahr 2021 ihre Promotion begonnen. Im Vergleich zu 2020 waren das 800 Promotionsanfängerinnen und -anfänger (+2 %) mehr. Die Geschlechterverteilung war 2021 mit 51 % Männern und 49 % Frauen vergleichbar zu den Promovierenden insgesamt. Das Durchschnittsalter der 2021 erstmalig registrierten Promovierenden betrug 26,9 Jahre. 9 100 Promotionsanfängerinnen und -anfänger (25 %) hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit.

Etwa ein Viertel promoviert in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften

Rund 52 000 Personen oder 26 % der Promovierenden strebten im Jahr 2021 ihren Doktorgrad in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften an. Die zweitgrößte Gruppe bildeten die Promovierenden in der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften mit 46 800 Personen (23 %) gefolgt von den Ingenieurwissenschaften mit 35 800 Promovierenden (18 %) und den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit 33 400 Promovierenden (17 %).

In den einzelnen Fächergruppen zeigten sich deutliche Unterschiede in der Geschlechterverteilung. So waren etwa vier von fünf Promovierenden (78 %) in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften Männer, während in der Fächergruppe Kunst, Kunstwissenschaft zwei von drei Promovierenden (67 %) Frauen waren. In absoluten Zahlen promovierten Männer am häufigsten in den Ingenieurwissenschaften (28 000), Frauen in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (31 900).

16 % der Promovierenden verteilen sich auf nur vier Hochschulen
Mit jeweils 4 % der Promovierenden in Deutschland führten vier Hochschulen 2021 die Liste mit den meisten laufenden Promotionsvorhaben an: die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (8 700 Personen), die Ludwig-Maximilians-Universität München (8 400), die Technische Universität München (7 800) und die Technische Hochschule Aachen (RTHW Aachen, 7 200). Auf jeweils gut 3 % der Promovierenden kamen die Technische Universität Dresden (6 300) sowie die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (6 100).

Pressemitteilung von destatis Nr. 347 vom 16. August 2022

 

Zahl der Habilitationen im Jahr 2021 weiter gestiegen - Frauenanteil gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken

Insgesamt 1 621 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben im Jahr 2021 ihre Habilitation an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm die Gesamtzahl der Habilitationen im Vergleich zum Vorjahr um rund 6 % zu und erreichte den höchsten Wert seit 2016. Da die Zahl der Habilitationen bei den Männern gegenüber dem Vorjahr stärker stieg (von 995 auf 1 071) als bei den Frauen (von 538 auf 550), reduzierte sich der Frauenanteil an den Habilitationen leicht von 35 % auf 34 %. Im Jahr 2011 hatte der Frauenanteil noch bei 25 % gelegen.


Weiterer Anstieg der Habilitationen in Humanmedizin
Das akademische Examen der Habilitation dient als Nachweis einer besonderen Befähigung für Lehre und Forschung in einem bestimmten Fachgebiet. Mit insgesamt 908 wurden im Jahr 2021 wie in den Vorjahren die meisten, nämlich 56 % aller Habilitationen, in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften abgeschlossen. Der Frauenanteil lag hier bei 34 %. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Habilitationen in dieser Fächergruppe um 7 %. Die nächstgrößere Anzahl an Habilitationen entfiel auf die Fächergruppe Geisteswissenschaften (213 beziehungsweise 13 % der Habilitationen, Frauenanteil 41 %). Den dritten Platz nahm die Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (182 beziehungsweise 11 % der Habilitationen, Frauenanteil 40 %) ein.

Das Durchschnittsalter aller Habilitierten lag im Jahr 2021 bei 42 Jahren. Insgesamt 176 Habilitationen in Deutschland wurden von ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erfolgreich beendet. Der Ausländeranteil bei den Habilitationen lag damit im Jahr 2021 bei 11 %. Zehn Jahre zuvor hatte er 8 % betragen.

Pressemitteilung des destatis Nr. 281 vom 5. Juli 2022 


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Red 20220909 / 20260202

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